27. März 2024

Diversify Talk #5 zu „(P)ostmigrantische Allianzen im Wahljahr 2024“

Einladung zum DiversifyTalk „(P)ostmigrantische Allianzen im Wahljahr 2024“

Die Deutschlandstiftung Integration und die Stiftung Bürgermut laden in Kooperation mit dem Weltecho zum Diversify-Talk mit dem Thema „(P)ostmigrantische Allianzen“ Vertreter:innen aus Politik, Zivilgesellschaft, Medien, Wissenschaft ein.  

 

Wann: 24.04.2024, 19:00 bis 21:30 Uhr (Einlass 18:30 Uhr) 

 

Wo: Weltecho, Annaberger Str. 24, 09111 Chemnitz 

 

Digital: YouTube-Livestream

 

 

Anmeldung: https://pretix.eu/SBM/sachsen/ 

 

Moderiert von Nhi Le bietet die Podiumsdiskussion einen Dialograum, in dem wir über die aktuelle Diskurslage und Möglichkeiten gemeinsamen demokratischen Handelns in einer (p)ostmigrantischen Allianz debattieren werden. Dabei lernen wir Perspektiven ostdeutscher Stimmen mit und ohne Migrationsgeschichte kennen, um über deren Aufwachsen und der Sozialisation im innerdeutschen Osten zu sprechen. Im Angesicht eines gleichzeitigen Erstarkens ostdeutscher Identitätsfindung und rechter Populismen im Wahljahr 2024 erwarten wir Expert:innen aus Wissenschaft, Politik und Zivilgesellschaft. Das genaue Programm folgt in Kürze.  

 

Sprecht mit und seid laut! Der Diversify Talk zielt darauf ab, einen gesicherten Raum mitsamt Vernetzungsmöglichkeiten zu schaffen. Die Ergebnisse der Diskussion werden am Folgetag im Rahmen des openTransfer CAMP vertieft werden.  

Um die Sicherheit aller Teilnehmer:innen zu gewährleisten arbeiten wir mit einer Sicherheitsfirma zusammen. Das Sicherheitspersonal sowie unser hauseigenes Awareness-Team wird vor, während und nach der Veranstaltung anwesend sein. 

 

Euer Team der Deutschlandstiftung Integration (Diversify) & Stiftung Bürgermut.

 

Hintergrund:

 

Im Schatten der 68er-Bewegung hat sich in vielen europäischen Ländern eine neue Strömung formiert, bekannt als die ‚Nouvelle Droite‘, ‚New Right‘ oder ‚Neue Rechte‘. Heutzutage sind die Auswirkungen dieser Entwicklung deutlich erkennbar. Die Medienberichterstattung dokumentiert ein Erstarken rechtspopulistischer Bewegungen und Standpunkte, die an der Schnittstelle von Rechtsextremismus und stark konservativem Gedankengut anzusiedeln sind. 

 

In bundesdeutschen Diskursen wird diese gesamtgesellschaftliche Problematik häufig im „braunen Osten“ platziert. Und nun wird im September dieses Jahres in Sachsen, Thüringen und Brandenburg gewählt. In allen drei Bundesländern liegt die AfD in den Umfragen derzeit weit vorn. Die anderen Parteien ringen um die richtige Strategie und Erzählung gegen rechts. 

 

 

Dabei gibt es sie schon lange – ostdeutsche Stimmen der Vielfalt: Unser Ziel ist es, diesen Perspektiven eine Plattform zu bieten, um im Wahljahr 2024 neue Bündnisse und Allianzen zu schmieden oder bereits bestehende zu stärken, insbesondere zwischen ostdeutsch sozialisierten Menschen mit und ohne Migrationsgeschichten.

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